Tipps zum Ausbildungsstart

Endlich – die Schule ist geschafft und die Zeit bis zum Ausbildungsstart ist nicht mehr lange hin. Die Aufregung steigt und es kommen immer mehr Fragen auf dich zu. Was erwartet mich? Wie muss ich mich kleiden? Wie werden wohl die Kollegen sein?

Eine aufregende und spannende Zeit liegt vor dir. Hier erfährst du hilfreiche Tipps für einen erfolgreichen Ausbildungsstart.

Tipp 1: Vorbereitung

Die Vorbereitung ist schon der erste Schritt für einen guten Start in die Ausbildung. Informiere dich rechtzeitig wo du zu deinem ersten Tag hin musst und fahre deinen Arbeitsweg vorher ab, damit du dich nicht verfährst. So vermeidest du es gestresst und unpünktlich in der Firma anzukommen.

Tipp 2: Pünktlichkeit

Pünktlichkeit ist das A & O in der Berufswelt. Es gilt pünktlich zu den vorgeschriebenen Arbeitszeiten zu erscheinen. Sollte beispielsweise dein Wecker nicht klingeln oder der Bus ausfallen, rufe rechtzeitig bei deinem Arbeitgeber an und entschuldige dich für die Verspätung – das kann mal vorkommen. Informiere aber auch deine Abteilung, damit diese sich keine Sorgen um dich machen. Natürlich ist es auch wichtig Termine mit deinen Kollegen pünktlich einzuhalten und bei abzusehender Verspätung Bescheid zu sagen.

Tipp 3: Begrüßung

An deinem ersten Tag werden dir viele neue Gesichter begegnen. Sei nicht schüchtern und stell dich gerne vor. Grüße lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Ein „Guten Tag“ passt immer und wenn du den Nachnamen deines Gegenüber kennst ist es um so besser. Grundsätzlich gilt, dass Vorgesetzte und Kollegen gesiezt werden. Der Höhergestellte oder Ältere bietet immer das „Du“ an.

Tipp 4: Das richtige Outfit

Bei vielen ist das „richtige“ Outfit eine große Frage vor dem ersten Tag. Natürlich ist die Kleiderwahl abhängig von der Berufswahl und unterscheidet sich. Grundsätzlich sollte auf saubere und ordentliche Kleidung geachtet werden, um ein gepflegtes Äußeres zu zeigen. Freizügige Oberteile und zerrissene Jeans sind unpassend. Vielleicht kannst du dich an Mitarbeiter, die du an deinem Vorstellungsgespräch gesehen hast, erinnern und dich an ihrem Kleidungsstil orientieren.

Tipp 5: Der erste Eindruck

Der erste Eindruck ist entscheidend. Wenn du die ersten Tipps annimmst, kann so gut wie nichts mehr schief gehen. Sei immer freundlich und offen für Neues, so hinterlässt du auf jeden Fall einen positiven Eindruck bei deinen Kollegen.

Tipp 6: Notizen machen

In der ersten Zeit wirst du mit vielen Informationen überflutet und dir wird viel Neues gezeigt. Deswegen ist es hilfreich dir Notizen zu machen. So kannst du später immer noch einmal nachschlagen und hast bei erneuter Frage alles griffbereit. Außerdem zeigt das auch Interesse.

 Tipp 7: Motivation

Notizen machen reicht alleine nicht aus. Zeige deine Arbeitsmotivation gerne und frage nach neuen Aufgaben, sofern du die bisherigen sorgfältig erledigt hast. Sollte dich mehr zu einem Thema interessieren, frage einfach bei deinen Kollegen nach. Sie erklären dir bestimmt noch mehr dazu. Wichtig ist auch, dass du nicht schon 15 Minuten vor Feierabend deinen Rechner am Arbeitsplatz heruntergefahren hast und auf gepackter Tasche sitzt.

Tipp 8: Kritikfähig sein

Jeder macht mal Fehler. Das ist alles halb so wild, schließlich bist du ja auch noch ganz am Anfang. Habe keine Angst Fehler zuzugeben, denn nur so können sie behoben werden. Bei VIEROL gibt es alle paar Monate ein Beurteilungsgespräch in dem deine Stärken und Schwächen besprochen werden. Nimm die Kritik an und setze die Verbesserungsvorschläge um – nur so kannst du für die Zukunft daraus lernen.

Tipp 9: Privates vermeiden

Die Arbeitswelt ist eine andere, denn auf private Dinge muss hier verzichtet werden. Das Handy bleibt während der Arbeitszeit lautlos in der Tasche und Privattelefonate solltest du nur in den Pausen oder im Notfall führen. Falls du bei der Arbeit das Internet benutzen darfst, besuche nur Seiten, die für deine Aufgabe von Bedeutung sind.

Tipp 10: Arbeitsroutine

Die Schule ist vorbei und somit auch der typische Schulrhythmus, an den dein Körper gewohnt ist.
Es wird eine anstrengende Zeit, denn du musst dich erst einmal daran gewöhnen acht Stunden am Tag konzentriert zu arbeiten. Keine Sorge! Man wird unterstützt und nicht mit schweren Aufgaben überschüttet und alleine gelassen.

Wencke
Mediengestalterin Digital